Geschlechtsverkehr: Eine ritterliche Einführung

Ritter beim Slamen

Slamender Ritter

Tote Fische auf dem Cover. Ein Buch mit einem Titel, der das Wort „Geschlechtsverkehr“ enthält. Wenn das nicht verkaufsfördernd ist! Das sieht auch Christian Ritter in seiner köstlich ironischen Art so, wenn er im Vorwort schreibt: „Es soll einfach nur unbedachte Laufkundschaft, Perverse an sich oder auch Freunde des Fischfangs dazu animieren, das Buch zu kaufen, ohne vorher hineinzusehen.“ Was den Leser erwartet, wenn er tatsächlich hineinsieht, hat der Autor am 16.04.2013 in einer Mischung aus Autorenlesung und Poetry-Slam-Vortrag vor fast ausverkauften Rängen im Theater in der Gerbergasse in Karlstadt einem altersmäßig bunt gemischten Publikum sehr lebhaft und ambitioniert zum Besten gegeben. Sprachlich die „Generation Facebook“ imitierend fiel gelegentlich auch das F-Wort, beileibe aber nicht so häufig wie bei Ingo Appelt. Von ihm hat er sich ansonsten allerdings wohl nichts abgeschaut, denn wirklich gute Stand-up-Comedy gibt es laut Ritter nur in Amerika. Cooler LesART-Auftritt! Hier geht´s zum Blog des Autors mit Hörprobe. Den Presseartikel zur Veranstaltung kann man in der Mainpost nachlesen.

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13 Antworten zu Geschlechtsverkehr: Eine ritterliche Einführung

  1. Lea Gehrsitz schreibt:

    Der Auftritt von Christian Ritter war sehr unterhaltsam. Er hat mit viel Witz und Humor aus seinem Buch gelesen. Allerdings ist es meiner Meinung nach eher problematisch so eine Veranstaltung als Schulveranstaltung durchzuführen, da bei vielen Schülern die nötige Lernhaltung für solche Veranstaltungen fehlt. Dadurch haben sich andere Zuhörer sicherlich gestört gefühlt. Bei einer Klasse, die diese Lernhaltung aufbringt, ist es allerdings eine sehr schöne unterhaltsame Veranstaltung über die normalen Themengebiete des Unterrichts hinaus.

  2. Kai schreibt:

    War echt eine tolle Veranstaltung !
    Christian Ritter hat sein Poetry Slam gut rüber gebracht. Seine Themenauswahl aus seinem Buch „Geschlechtsverkehr: Eine Einführung“ war gut ausgewählt und für ein junges Publikum sehr interessant. Doch vor allem seine sympatische Art und die Interaktion mit uns, den Zuschauern, hat den Abend nicht wie eine schulische Pflichtveranstaltung wirken lassen, sondern eher wie ein nettes Treffen mit Freunden.

  3. Felix Kübert schreibt:

    Ich fand den Abend sehr unterhaltsam, Christian ist ein lustger Typ und hat auch neben Passagen aus seinem Buch viele spontane Witze losgelassen! Sämtliche Gregors und Jennys, die ich kenne, sehe ich jetzt in einem ganz anderen Licht.

  4. Daniel schreibt:

    Ritter beherscht eine sehr gute Vortragstechnik und weiß, wie man sein Publikum unterhält und zum Lachen bringt.
    Seine Poetry-Slams umfassen ein breites inhaltliches Spektrum von Aufklärung über WG-Leben und Studium bis hin zur Auseinadersetzung mit dem Tod. Bei jedem Thema schaffte er es, das Publikum durchgehend zu unterhalten.
    Ich habe lange nicht mehr so oft in zwei Stunden gelacht wie bei seinem Vortrag.

  5. Philipp Kiesewetter schreibt:

    Ich war durchaus überrascht über den Vortag. Christian Ritter hat auf amüsante Art und Weise sein Buch vorgestellt und gezeigt, dass er ein sehr sympathischer und humorvoller Komödiant ist. Respekt, Christian Ritter zeigte eine bemerkenswert Ausdauer, 90 Minuten aus seinem Buch mit passender Betonung und fast ohne Fehler vorzulesen. Obwohl der Vortrag nach einem sehr gelungenen Einstieg etwas an Humor nachließ, war dies ein gelungender Abend.

  6. Annika Heinrichs schreibt:

    Der Poetry-Slam-Vortrag von Christian Ritter war ein gelungener, unterhaltsamer Abend, der uns viele Türen in die Welt eines Schriftstellers öffnete. Es war eine Abwechslung zum sonst eher langweiligen Schulalltag. Ein Nachteil dieses Abends war allerdings, dass einige Mitschüler erschwert an den Veranstalungsort kommen konnten, da keine Busverbindung bestand.
    Im Großen und Ganzen gefiel uns der Abend sehr gut.

  7. Eric Martiné schreibt:

    Poetry-Slam in MSP gelandet! Zwar musste Christian Ritter seinen Brotberuf erst erklären, dennoch kann man davon ausgehen, dass die rhetorische Kanone Ritter auf reichlich positive Resonanz zu seiner Lesung hoffen darf. Mit vielen jugendsprachlichen Elementen und einer gehörigen Portion Humor dürfte der angehende Journalist vor allem die jungen Slam-Besucher beeindruckt haben. Es würde mich nicht wundern, wenn sich auch im Main-Spessart-Raum eine Poetry-Slam-Szene etablieren würde.

  8. Judith Seitz schreibt:

    Lachen konnte das Publikum gestern Abend bei der Autorenlesung von Christian Ritter viel. Gerade für Schüler war es eine interessante Abwechslung mal einen ganz anderen Stil von literarischen Texten kennen zu lernen, als die etwas altmodischen wie Lessing, Goethe oder Schiller, die in der Schule behandelt werden. Auch durch die Verwendung vieler jungendsprachlichen Wörter, konnten gerade Jugendliche sich gut in die vorgestellten Szenen hineinversetzen. Zusammenfassend kann man also nur sagen, ein sehr gelungener und witziger Abend.

  9. Jasmin Gutjahr schreibt:

    Ich finde, es war eine interessante Erfahrung. Davor dachte ich, es wird bestimmt langweilig und hatte keine große Lust, zu dieser Veranstaltung zu gehen. Meine Meinung hat sich aber während der Veranstaltung geändert und im Endeffekt fand ich sie wirklich gut und interessant. Ich fand es gut, dass es für alle verpflichtend war, dort hinzugehen. Meiner Meinung nach sollten auch andere Klassen diese Erfahrung machen.

  10. Lena schreibt:

    Christian Ritter spricht besonders Jugendliche mit seinen Texten an, indem er viele Begriffe der Jugendsprache einbaut, sowie alltägliche Situationen aus Schule und Universität als Grundlage für die lustigen Geschichten verwendet. Doch nicht nur die Schüler waren begeistert, Ritter brachte das ganze Publikum zum Lachen. Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend! Es sollten häufiger Veranstaltungen dieser Art mit der Schule besucht werden, da es so viel interessanter ist neue Literaturformen kennen zu lernen.

  11. Ruth Dobler schreibt:

    Christian Ritter hat mit seiner ansprechenden Vortragsweise einen interessanten Einblick in die Poetry-Slam-Arbeit gegeben. Auf den ironischen, teilweise auch satirischen Humor musste man sich allerdings erstmal einlassen. Dies ist mir bei einer Schulpflichtveranstaltung, die unter der Woche zusätzlich zu den Hausaufgaben und anderen nachmittäglichen Terminen stattgefunden hat, allerdings ziemlich schwer gefallen. Aus diesem Grund hat mich der Vortrag kaum zum Schmunzeln gebracht. Vielleicht wäre ein Freitagnachmittag gleich nach der Schule ein besserer Termin.

  12. critter schreibt:

    Christian Ritter hat sich alles durchgelesen und sagt: Merci!

    Er vermutet, dass zwischen Lesung und Abgabe der Kommentare eine Nachbesprechung stattfand, in der zur Sprache kam, dass Interaktion zwischen Lesendem und Zuhörern nicht die Regel ist und dass die Texte einige jugendsprachliche Elemente enthalten haben könnten – was er nicht abstreitet, aber vorher gar nicht wusste.
    Die häufigste Meinungsäußerung nach einer Lesung ist meist „Sie können aber schnell lesen!“ und nicht „Ich habe heute so viele jugendsprachliche Worte gelernt, Sie Hipster. YOLO!“

    Weiterhin zeigt sich der sympathische Autor in seiner Vermutung bestätigt, dass es sich bei vielen Zusehern um unfreiwillig Anwesende handelte, was er vorher ebenfalls nicht wusste. Er bittet um Verzeihung für den schulischen Mehraufwand und auch um Nachsicht dafür, dass eine Freitagnachmittagsveranstaltung nicht mit seinem Lebensstil kompatibel ist.

    Schließen möchte er mit Lernstoff: Fälschlicherweise wird in den Kommentaren mehrmals davon geschrieben, dass ich Poetry Slams vorgetragen habe. Das ist so nicht richtig, es ist ein leider weit verbreiteter Fehler. Ein Poetry Slam ist ausschließlich die Veranstaltung, bei der Leute ihre selbstverfassten Texte gegeneinander lesen. Und was sie lesen heißt: Text. Ganz einfach. Nicht Poetry Slam. Text. Nicht Poetry Slam! Text! Zur Verdeutlichung zitiere ich frei Tom Schildhauer: Ein Maler sagt auch nicht: Ich habe hier mal eine Galerie gemalt.

    Wer bis hierher gelesen hat, darf sich ein Gummibärchen nehmen. Ich plädiere dafür, dass jeder Kommentarschreiber eine mündliche 1 bekommt.

    Fragen zum Text:

    a) Warum benutzt der Autor anfänglich die dritte Person?
    b) Kann mir jemand die Frage erklären, die gestern nach der Lesung How I Met Your Mother, den Implied Reader und Ingo Appelt in Verbindung gesetzt hat? Ich habe sie nicht verstanden und deshalb über was ganz anderes gesprochen.
    c) Was ist ein Poetry Slam?

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