Psychiaterin beim Nervenarzt

DSC_0336kDie Nachwuchsautorin Stefanie Mutz präsentierte vor 30 Literaturinteressierten ihren Deputroman „Die Psychiaterin“. Wie ja bei Veranstaltungen der Initiative Karlstadter LesART meist üblich las die junge Autorin, die selbst Ärztin ist, an einem für das Lesen eher ungewöhnlichen Ort: in der Praxis von Dres. Foroogh und Simon Bittkau in der Alten Bahnhofstraße. Dieser Ort hätte nicht besser gewählt sein können, waren doch die beklemmenden Situationen, in der sich die Protagonistin des Romans weiderholt wiederfindet, für die Zuhörer ob der Enge im Praxisraum ansatzweise nachzuspüren. DSC_0342kGleichzeitig hatte die Lesung hierdurch einen wunderbar privaten Charakter, was sich in zahlreichen Gesprächen im Anschluss an die Veranstaltung bestätigte. Inzwischen gibt es auch bereits einen Mainpost-Bericht inklusive einer kurzen literarischen Wertung des Romans. Wir würden uns freuen, wenn über die Kommentarfunktion (siehe unten) die ein der andere konstruktive Kritik zur Veranstaltung und zum vorgestellten Roman eingehen würde.

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4 Antworten zu Psychiaterin beim Nervenarzt

  1. Obin schreibt:

    Obwohl ich zu Beginn der Lesung stark zweifelte, ob ich hier richtig war, fesselte die aufregende Geschichte sehr schnell und die Neugier auf das Ende war sehr groß.
    Bezüglich des Buches mag zwar die Spannung vorhanden gewesen sein, dafür war der Schreibstil der Autorin jedoch durch die ausufernden Beschreibungen und das Klischeehafte recht gewöhnungsbedürftig,
    Außerdem lenkte das ansprechende Ambiente der Arztpraxis vorteilhaft von der fehlenden Interaktion der Autorin mit dem Publikum ab und half die Langeweile am Anfang zu bekämpfen.

  2. Dier schreibt:

    Zu Beginn erging es mir ähnlich wie dem User ‚Obin‘.
    Am Anfang war er wirklich ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch durch das Vorstellen wichtiger Textstellen aus dem Buch konnte ich mich mehr und mehr in die Geschichte hineinversetzen.
    Das Buch fesselte mich immer mehr und ich konnte es kaum abwarten zu erfahren wie es denn nun weiterging.
    Die Autorin Stefanie Mutz beendete dann kurz vor dem absoluten Höhepunkt das Lesen.
    Die Location war ziemlich gut gewählt, da sie die Spannung des Buches unterstützen konnte.
    Ich hätte mir nichts desto trotz ein bisschen mehr Interaktion mit den Zuhörern gewünscht, doch sonst war es eine sehr gute Vorstellung.
    Ich wünsche der Autorin noch eine vielversprechende Zukunft und viel Erfolg.
    Lg, Dier.

  3. Naig schreibt:

    „Die Psychiaterin“ – Ein Titel wie dieser in dem Genre des Thrillers ließ mich auf schockierende Momente, Gänsehaut und Nervenkitzel hoffen, als ich mich zu der LesART-Veranstaltung in die passend gewählte Umgebung einer auf Neurologie und Psychiatrie spezialisierten Praxis begab. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn der Debütroman der Autorin Stefanie Mutz hat dem Leser viel zu bieten: neben Spannung, interessanten Perspektivenwechseln und einer raffiniert gestrickten Handlung besitzt dieser Thriller vor allem die Fähigkeit, den Leser mit der Protagonistin fühlen und leiden zu lassen, was meiner Meinung nach in der heutigen Literatur durch überzeichnete Charaktere und abstrakte Handlungsstränge immer seltener anzutreffen ist. Wies dieses Buch anfangs noch klischeehafte Merkmale eines kitschigen Arztromans auf, löste sich die Handlung immer mehr davon ab und die Spannung steigerte sich von Kapitel zu Kapitel. Alles in allem kann man von einem gelungenen Abend sprechen, der den Preis des Tickets wirklich wert war und ich hoffe sehr, dass Stefanie Mutz die moderne Literatur um weitere Romane bereichern wird.

  4. Aler schreibt:

    Ich kann mich in meinem Kurzkommentar nur den Usern „Dier“ und „Obin“ anschließen.
    Zu Beginn war ich auch skeptisch, doch das änderte sich sehr schnell, da die Autorin sehr geschickt präzise und ausführlich die Protagonisten und die Handlungsorte beschrieb.
    Diese LesArt-Veranstaltung in einer Arztpraxis zu halten, war eine richtig gute Idee, da die Location die Spannung stets aufrecht erhielt, trotz Überlänge. Selbst einen Monat nach der Lesung interessiert mich das Ende immer noch und ich würde gerne erfahren, wie das Buch ausgeht. Was ich auch ziemlich cool fand, war dass das Buch aus mehreren Perspektiven geschrieben wurde und es trotzdem zu kaum Wiederholungen kam, da die Personen in dem Buch alle Situationen immer verschieden, bzw. gegensätzlich beurteilten. Alles in allem ein sehr schöner Abend, trotz der Überlänge und meinem fehlenden Interesse an Thrillern.
    Lg, Aler

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