Bösartiges im Piranha

Als Jenna erwachte, sah sie als Erstes den blauen Himmel, der sich majestätisch über ihr erstreckte. Ein leichter Wind trieb zerfledderte Wolken vor sich her und hoch am Zenit zog einsam ein Raubvogel seine Kreise.

DSC_0315_kSo beginnt Jugendbuchautor Rainer Wekwerth seine Lesung aus dem Thriller „Das Labyrinth erwacht“, dem ersten Teil einer Trilogie á la Tribute von Panem. Dort ist es eine Arena, in der sich die Helden im Kampf um Leben und Tod bewähren müssen, DSC_0326_Aussschnitthier ist es ein Labyrinth, das denkt und bösartig ist. Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt. Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren. Aber das Labyrinth kennt sie … Die coole Location des Jugendkulturhauses Piranha bot einen idealen Rahmen für die LesART-Lesung, die mit ca. 70 Jugendlichen bis auf den letzten Platz ausverkauft war.

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6 Antworten zu Bösartiges im Piranha

  1. J. Diel schreibt:

    Leidenschaftsloser kann ein Jugendbuch kaum präsentiert werden. In einem ununterbrochenen, 40-minütigen Lesesermon, der in einfallslos-chronologischer Weise Kapitel eins bis vier völlig kommentarlos darbot, blieben die 70 jugendlichen Zuhörer erstaunlich aufmerksam. Hut ab! Lediglich in der ersten Reihe kam gelegentlich etwas Unruhe auf, worauf Wekwerth den vermeintlich am Lesestoff Desinteressierten fragte, ob er denn weiterlesen wolle. Leider winkte dieser ab. Schade, der Abend wäre so vielleicht noch zu retten gewesen!

    • Lukas F. schreibt:

      Dem bleibt leider nicht viel hinzuzufügen außer, dass es schade um die Zeit aller Beteiligten war, da diese in der selben Zeit das Buch auch selber in einer bequemeren Position zu Hause hätten lesen können und das Buch womöglich so spannender gefunden hätten!

  2. Lukas F. schreibt:

    Ich finde es sehr schade, dass der Autor sein Werk so „teilnahmslos“ vorgetragen hat, sodass eigentlich keinerlei Anreiz für uns Jugendliche entstand dieses Buch selbst zu lesen. Ich denke, dass eine interessantere Vortragsweise den ganzen Abend etwas spannender und unterhaltsamer gestaltet hätte und vielleicht wegen dem gesteigerten Interesse an dem Buch das anschließende Gespräch nicht so kurz und knapp ausgefallen wäre. Leider bleibt für mich abschließend nur zu sagen, dass dieser Abend meiner Meinung nach den Sinn und Zweck einer Autorenlesung verfehlt hat, weil es alles in allem kein richtiges Gespräch mit dem Autor gegeben hat und auch keinerlei Interesse geweckt wurde.

  3. Joshua G. schreibt:

    Ich habe ebenfalls die Lesung von Rainer Wekwerth besucht. Als ich das Piranha betrat war ich von der gemütlichen Atmosphäre überrascht und machte mir Hoffnung auf einen unterhaltsamen Abend. Doch genau das wurde es dann doch nicht. Der Autor las einfallslos Kapitel eins bis vier vor und gab nicht einmal einen kurzen Kommentar dazu. All das wurde dann jedoch noch durch die im Anschluss folgende Frage Möglichkeit übertroffen. Der Autor erzählte von seinem Leben und seiner Arbeit. Dies kam jedoch so überheblich bei mir an, dass ich nicht mal über die Witze lachen konnte die er zum besten gab.

  4. Steffen.F schreibt:

    Auch ich besuchte die Vorlesung von Rainer Wekwerth im Jugendhaus Piranha und war gespannt auf seine Vorlesung. Allerdings ging meine Freude rasch in Enttäuschung über, da der Autor lediglich die ersten vier Kapitel vorgelesen hatte und die Veranstaltung war zu Ende gewesen. Ich hätte mir da etwas mehr erwartet. Außerdem ist noch anzumerken, dass es die ganze Veranstaltung sehr unruhig gewesen ist.

  5. esak schreibt:

    Zu Beginn der Vorlesung war ich positiv überrascht. Das erste Kapitel weckte Interesse bei mir, das jedoch mit der Zeit leider ein bisschen verloren ging, weil der Autor sein Buch auf monotone Weise vorgetragen hat. Somit kam sein Buch nicht spannend bei dem Zuhörer an. Dies war insofern auch schade, da eigentlich durch das Jugendhaus Piranha eine perfekte Atmosphäre für eine Vorlesung geschaffen wurde. Ebenfalls fand ich es auch schade, dass der Autor seine Buch-Vorlesung nur auf die ersten vier Kapitel beschränkt hatte. Man hatte somit keinen blassen Schimmer wie das Buch weiter verlief und ein richtiger Anreiz, das Buch weiterzulesen, kam nicht zu Stande. Die ganzen Berufe, die der Autor angeblich schon alle ausgeübt haben sollte, wage ich zu bezweifeln. So viele Berufe kann ein Mensch in einer so kurzen Zeit meiner Meinung nach nicht durchlaufen. Zudem kam es mir seltsam vor, dass ein Autor, dessen Buch sogar verfilmt wird, angeblich noch nie vor einer so großen Anzahl an Zuhörern vorgelesen hat. Trotz alldem, der Abend bot mir eine Überraschung. Die Tatsache, dass LesArt eine so große Mühe auf sich genommen hatte, um einen Autor von Stuttgart nach Karlstadt kommen zu lassen, faszinierte mich. Dies muss auch erst einmal bewerkstelligt werden. Großes Lob an alle Beteiligten der Karlstadter LesArt!

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