Er will doch nur lesen …

Erfolgsautor Stefan Gemmel bei LesART

Donnerstagmorgen, 3. Stunde…

Die Schüler der 6. Jahrgangsstufe werden von ihren Lehrern zu einer Autorenlesung in die Aula geführt und wissen nicht so recht, was sie erwartet. Und dann ist er da … Mit voller Wucht, Präsenz und Humor … Stefan Gemmel!

Und er beißt auch gar nicht … Er will doch nur lesen!

Gemmel erzählt den Schülern mit viel Komik, entsprechender Mimik und vollem Körpereinsatz, wie er selbst als Schüler dank einer tollen Deutschlehrerin in der 7. Klasse von einem absoluten Lesemuffel zu einer Leseratte avancierte, irgendwann an der Schülerzeitung mitarbeitete und so letztlich zum Schreiben kam.

LesART-Umfrage

Dann liest er aus dem ersten Band seiner „Schattengreifer“-Trilogie und die Kinder hängen ihm wie gebannt an den Lippen. Mit ungeheurem Enthusiasmus erklärt er die Zusammenhänge des Romans, in dem sich Simon plötzlich auf einem uralten Schiff wiederfindet und nach und nach hinter das Geheimnis des Schattengreifers kommt, und erläutert darüber hinaus, wie die Illustrationen zu seinem Buch entstanden sind.

Besonders charmant wirkt dabei, dass er sich selbst nicht so ernst nimmt.

Die Schüler sind so begeistert, dass bereits in der Pause die Hälfte seiner Bücher am schuleigenen Bücherstand verkauft sind, der Rest findet nach der Lesung reißenden Absatz – es gibt sogar Nachbestellungen! – , ebenso wie die Autogramme, die der Autor am Schluss, in einer Traube von Sechstklässlern verschwindend, zahlreich schreiben muss.

Auch die Abendveranstaltung wird ein voller Erfolg. Die Oberstufenschüler sind zwar zunächst wenig begeistert ob der verpflichtenden Abendveranstaltung in den Burglichtspielen, doch schnell schafft es Stefan Gemmel auch dieser Altersklasse gerecht zu werden, indem er die Schüler in „Sichelmond“ entführt, einen Mystery-Roman, in welchem dem Protagonisten Rouven im Schlaf seltsame Dinge passieren, deren Zusammenhänge sowohl er als auch der Leser erst im Lauf der Geschichte immer mehr verstehen.

Und auch hier punktet er mit einem Extragprogramm, in dem er die Jugendlichen in die Arbeits- und Verdienstrealität eines Autoren mitnimmt. Die Vorstellung, dass dieser von einem Buch für rund 10 € nur 1 € für sich verbuchen darf und selbst den oft noch mit seinem Illustratoren teilen muss, sorgt für einiges Erstaunen unter den Schülern. Dass das allgemeine Interesse geweckt worden ist, beweisen zahlreiche Wortmeldungen und Fragen im Anschluss.

Insgesamt freut sich das LesART-Team sehr über zwei mehr als gelungene Veranstaltungen mit einem tollen und sympathischen Schriftsteller, der sicher nicht das letzte Mal an unserer Schule gewesen sein wird.

Hh

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Das komplette Programm ist im LesART-Flyer nachzulesen.

 

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