Gelungener Auftakt der LesART 2018

„Besser hätte der Auftakt der diesjährigen „Lesart“-Reihe nicht gelingen können als mit dem literarischen Monolog über den Würzburger Bildhauer und Bürgermeister Tilman Riemenschneider von Markus Grimm in der Stadtpfarrkirche.“ (Mainpost, 25.03.2018)

Ein solches Lob hören die LesART-Aktiven natürlich sehr gerne. Und in der Tat versetzte  allein die Atmosphäre in der von Stefan Rümmer illuminierten Stadtpfarrkirche St. Andreas den Zuschauer in eine geradezu mystische Grundstimmung, noch bevor der Schauspieler Markus Grimm als Tilman Riemenschneider den vorderen Altarraum betrat, der als Bühne diente.

In dem gut 70-minütigen Monolog bekamen die rund 60 Zuschauer einen Einblick in Leben und künstlerisches Schaffen von Riemenschneider im Übergang von der Gotik zur Renaissance. So schildert der Künstler zu Beginn des 16. Jahrhunderts unter anderem sehr eindrücklich sein inneres Ringen ob der Frage, wie die Figuren in Bild- und Schnitzwerken künftig darzustellen seien, als Typen oder als Individuen. Schließlich entscheidet sich Riemenschneider nicht nur für Letzteres, sondern setzt in provokativer Weise beim berühmten Heilig-Blut-Altar in Rothenburg anstelle von Jesus den Menschen und Sünder Judas in den Mittelpunkt der Abendmahlsszene.

Ein Ausführlicher Bericht zur Veranstaltung ist in der Mainpost erschienen und kann hier nachgelesen werden.

LesART-Flyer 

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Eine Antwort zu Gelungener Auftakt der LesART 2018

  1. anonym schreibt:

    ich finde ihn bnicht gelungen

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